Sammelpublikationen

Sammelband Struktur und Ästhetik. Interdisziplinäre Perspektiven auf die Darstellenden Künste der Gegenwart

Zum Abschluss der gemeinsamen Auseinandersetzung legen die Projektmitarbeiter:innen der Forschungsgruppe „Krisengefüge der Künste” den Sammelband Struktur und Ästhetik. Interdisziplinäre Perspektiven auf die Darstellenden Künste der Gegenwart vor. Die Beiträge denken sozialwissenschaftliche und ästhetische Forschungsansätze zusammen und decken weite Themenfelder mit Blick auf Methodentransfer, künstlerische Zusammenarbeit, Asymmetrien und Konflikte sowie Theater und Öffentlichkeit ab. Hervorgegangen sind sie aus einem intensiven Verständigungs- und Austauschprozess, um die grundlegenden Differenzen, aber auch die produktive Reibung zwischen den Disziplinen zu erkunden. An aktuellen Beispielen erforschen die Autor:innen auf ganz unterschiedliche Weise, wie Soziales im Ästhetischen und Ästhetisches im Sozialen wirksam wird.

Der in der Schriftenreihe Forum Modernes Theater erschienene Band ist bei narr/francke/attempto bestellbar sowie auch per Open Access abrufbar:
https://www.narr.de/struktur-und-%C3%84sthetik-1142-1/


Sammelpublikation: Cultural Governance – Legitimation und Steuerung in den darstellenden Künsten

Erste gemeinsame Publikation der Forschungsgruppe

Mit dem Abschluss der ersten Förderphase der Forschungsgruppe Krisengefüge der Künste sind nun die Ergebnisse aus drei Forschungsjahren in einem Sammelband erschienen. Im Buch, herausgegeben von Birgit Mandel und Annette Zimmer, beschäftigen sich die Mitglieder der Forschungsgruppe und einige Gastautor*innen mit einem breiten Themenfeld rund um das Zusammenspiel von (Kultur-)Politik mit den darstellenden Künsten.
Zur Beantwortung der Fragestellungen der Teilprojekte wurden unterschiedlichste Methoden angewendet, die Antworten beispielsweise zu den Themen Wahrnehmung von Theater in der Bevölkerung, ästhetischer Neu-Formatierung oder auch Legitimationsstrategien einzelner Häuser liefern.

Open Access oder Softcover

Das im Springer Verlag erschienene Buch ist ab sofort als Softcover Version bestellbar oder als Open Access Version direkt online unter folgendem Link kostenlos abrufbar: https://www.springer.com/de/book/9783658321581#aboutBook. Es kann dort entweder online gelesen oder als PDF heruntergeladen werden.

Inhaltsverzeichnis Cultural Governance

Einleitung

Die Krise der darstellenden Künste und die Rolle der Kulturpolitik

Politik für Theater

Legitimationsmythen des deutschen Theaters: eine institutionsgeschichtliche Perspektive

Theaterpolitik als Kulturpolitik

Die Theater brauchen eine starke Kulturpolitk, um sich verändern zu können

Kulturpolitik durch gezielte Förderung: Die Programme der Kulturstiftung des Bundes

Theater im Kampf um Anerkennung – Legitimitätsdiskurse und Legitimitätsstrategien

Einführung

Künstlerische Qualitätssicherung und Öffnung für neues Publikum. Berufung und Antritt einer Staatstheaterintendanz als kulturpolitische (Selbst-)Legitimation am Beispiel Hannover

Versprechen auf die Zukunft – Der Zusammenhang zwischen Förderung, Produktionsbedingungen und Theaterästhetik am Beispiel der Freien Szene in Niedersachsen

Krisendiskurse in der Freien Theaterszene (Berlin): Kunst als soziales Wirksamkeitsversprechen im Spannungsfeld zwischen kulturpolitischer Steuerung und künstlerischer Selbstlegitimierung

Nachwuchsförderung als Legitimationsmythos

Spielplangestaltung im Kampf um Anerkennung – Diversifizierung als Legitimationsstrategie

Cultural Governance: Kulturpolitische Steuerung und Theater
Cultural Governance: Kulturpolitische Steuerung und Theater

Einführung in die Thematik: Zwischen Aushandlung und Direktive – Kulturpolitische Steuerungsmodelle und Theater

Kulturpolitische Steuerung. Entwicklung und Praxis am Beispiel öffentlich getragener Theater

Zwischen Bedingung und Freiheit – Über die Zusammenarbeit zwischen Theaterbetrieben und ihren Aufsichtsgremien

Kulturbetrieb als Schlangengrube? – Kulturpolitische Steuerung de facto und de jure anhand der ‚Causa Binder‘

Kaltstart: Kulturpolitik und Theater in Ostdeutschland – gestern und heute

Das (un-)entbehrliche Theater? Die veränderte Rolle der (Stadt-)Theater in einer pluralisierten Stadtgesellschaft

Das (un-)entbehrliche Theater? Die Bedeutung der Stadt- und Staatstheater für die „Stadtgesellschaft“. Einführung in das Teilkapitel

Das öffentlich geförderte Theater in der Legitimationskrise und unter Innovationsdruck? Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung

Stadt- und Staatstheater in Bewegung? Zur Rolle von öffentlich subventionierten Theatern in der Stadtgesellschaft und den veränderten Erwartungen des Publikums

Arbeiten am Stadttheater: Passion als Beruf? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung an sechs Theatern in NRW und Ostdeutschland

Diversifizierung der Programme der Stadt- und Staatstheater als Reaktion auf die veränderte Stadtgesellschaft?

Mit der Stadtgesellschaft ins Spiel kommen – Der Fonds „Heimspiel“ der Kulturstiftung des Bundes

Herausforderungen, Transformationen, Legitimität und der Einfluss von Kulturpolitik aus Sicht von Intendant*innen der Stadt- und Staatstheater in Deutschland. Ergebnisse einer quantitativen Befragung

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